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Aus der Praxis

Akupunktur hilft gegen Schwindel

Schwindel, im medizinischen Fachbegriff Vertigo, ist keine Krankheit, sondern ein Krankheitsymptom. Gegen 20 Prozent der Bevölkerung klagen über Schwindel. Die Beschwerden reichen von Störungen bei der Gangsicherheit bis hin zu Übelkeit und Erbrechen. Die häufigste Ursache liegt in einer Störung des Gleichgewichtsorgans, des Kreislaufs und Sehens, oder in einer Erkrankung der Halswirbelsäule. Psychologische Leiden wie Angstzustände und Depressionen können den Betroffenen auch aus dem Gleichgewicht bringen. Nur selten liegen ernsthaflte neurologische Erkrankungen vor. Auch Medikamente können Schwindel auslösen.

Frau Meier (Name geändert) ist dieses Jahr 65 Jahre alt geworden und leidet seit über 20 Jahren unter Schwindel. Zahlreiche Konsultationen konnten ihr nicht helfen, die Ursache konnte nicht diagnostiziert werden. In letzter Zeit
war der Schwindel sehr stark, begleitet von Übelkeit und Erbrechen bis hin zu Bewusstlosigkeit. Eine Bekannte empfahl Frau Meier die Praxis für Chinesische Medizin an der Lindenstrasse in Zürich-Seefeld. Nach einer Puls-Zungen-Diagnose stellt der behandelnde TCM-Arzt bei Frau Meier eine Störung der Yin-Yang-Energie fest. "Zu viel Hitze in der Leber-Yin-Energie." Diese, sagte der TCM-Arzt, könnte neben anderen Ursachen auch von seelichem Stress wie häufigem Ärger, langandauendendem Angst- oder Sorgenzustand ausgelöst worden sein, was Frau Meiers Situation entspricht. Der TCM-Arzt empfahl Frau Meier eine Akupunktur-Therapie von 10 bis 15 Sitzungen für die erste Behandlungsphase, 2 bis 3 Sitzungen in der Woche.

Die Behandlung war für Frau Meier wohltuend. Sie spürte, dass sie besser atmete, schon nach der erste Behandlung. Nach 3 Sitzungen liess der Schwindel nach. Nach 15 Sitzungen hat Frau Meier kaum noch Schwindelatacken. Sie macht weitere 5 Sitzungen, um ihr Energie-Gleichgewicht weiter zu verbessen.

Kein Heuschnupfen mehr!

Nach der Traditionelleen Chinesische Medizin (TCM) wird bei Heuschnupfen eine Schwäche der Lungenenergie festgestellt. Dabei wird der Fluss der Lebensenergie der oberen Atmungsorgane gestaut. Der Akupunktur-Arzt stärkt die Funktion der Lunge und Millz, indem er Nadeln an gewisse Punkte am Schlüsselben, am Oberarm, am Handgelenk und am Daumen setzt. Besonders klug ist es, zwei bis drei Wochen vor den Heuschnupfen-Beschwerden zum Akupunktur-Arzt zu kommen. Häufig wird noch Tui-Na Massage und Kräuertherapie kombiniert. 

Jene, die durch TCM vom Heuschnupfen geheilt sind, können sich wieder am Frühling freuen. So wie Herr Littarini aus Dietikon sagt: "Ich litt schon 38 Jahre unter Heuschnupfen und Asthma! Praktisch seit meiner Kindheit. Ich hatte alles probiert! Nichts hatte genützt. Ein Leben ohne Heuschnupfen hatte ich nicht gekannt. Auch mein Sohn ist ein Pollenallergiker, und zwar seit seinem erstern Lebensjahr. Es liegt schon in der Familie. Diesen Februar machte ich eine Akupunktur und Tui-Na-Massage Therapie bei MediChina Schweiz in Dietikon - ursprünglich wegen Schmerzen im rechten Arm und der Schulter. Nach gegen 15 Sitzungen war ich schmerzfrei. Danach machte ich die Akupunktur-Therapie weiter, um Heuschupfen vorzubeugen. Kaum zu glauben - jetzt ist Hochsaison für Heuschnupfen und ich habe bis heute noch keine Symptome. Meine Frau sagte, ich atme auch normal in der Nacht. Ich selber merkte nicht, dass ich in der Nacht wegen meinem Asthma ihren Schlaf gestört hatte. Die Therapie will ich weiter machen, weil mich der Heuschnpfen in manchem Jahr bis zum Herbst geplagt hat."

Akupunktur erhöht die Fruchtbarkeit-Chance  bei IVF

TCM setzen Akupunktur seit Jahrhunderten gegen Fruchtbarkeitsstörungen ein. Neueste Studien haben ergeben, dass Akupunktur, die zur Unterstützung des Embryo-Transfers bei IVF eingesetzt wurde, die Aussicht auf eine erfolgreiche Schwangerschaft und Lebendgeburt erhöht. Bei Frauen, welche eine Akupunktur-Therapie  gemacht haben, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Embryotransfers um 65%, die einer Lebendgeburt um 91%. ("Effects of acupuncture on rates of pregnancy and live birth among women undergoing in vitro-fertilisation: systematic review and meta-analysis", BMJ, 8. März 2008, 336). Mithilfe von Akupunktur soll die Hormonproduktion angeregt und die Blutversorgung der Geschlechtsorgane verbessert werden. Vor der Behandlung wird eine Zungen- und Pulsdiagnostik durchgeführt. Ein Behandlungsplan wird immer individuell abgeklärt und die Behandlung soll möglichst vor der IVF beginnen.

Migräne mit Chinesischer Medizin behandeln

Migräne ist der zweithäufgste Grund für eine Akpunktur Behandlung. Die Ursache ist oft auf eine Störung des Gleichgewichtszustands im Hirnstamm zurückzuführen. Als Folge dieser Störung kommt es zu einer neurogenen
Entzündung von Blutgefässen in der harten Hirnhaut, die den Schmerz auslöst. Auch die Bewertung von Auffälligkeiten an der Wirbelsäule, insbesondere im Bereich des Halses, hat eine grosse Bedeutung in der Symptomatik von Kopfschmerzen und Migräne. Regelmässige Einnahme von Schmerzmittel kann auch Migräne hervorrufen.

Chinesische Medizin erklärt die Blockade in den Meridianen als Ursache von Schmerzen. Funktionsstörungen von Organe wie z. B. Nieren, Leber und Gallenblasse sowie Qi (Energie)-Schwäche können auch Migräne hervorrufen. In diesen Fällen ist die TCM- Puls-Zungen-Diagnose die wichtigste Diagnosemethode.
Die Bahandlung von Migräne und Kopfschmerzen mit TCM, vor allem mit Akupunktur, Tui-Na und Kräutern weisen besonders guten Erfolg auf. Über 80 Prozent der Patienten melden eine deutliche Linderung der Intensität der Schmerzen und Reduzierung der Attackenanzahl sowie Heilung.